DeutschFachthemenTipp des Monats
11.11.2012

Niedrige Scheinbeere

Klein, aber nicht zu übersehen: die Niedrige Scheinbeere

Im November liegt der Garten grau in grau? Von wegen! Die Niedrige Scheinbeere (botanisch: Gaulteria procumbens) zeigt jetzt ihre farbenfrohen pinken und roten Früchte. Etwa einen Zentimeter groß sitzen sie wie kleine Weihnachtskugeln an den niedrigen Sträuchern und halten sich dort oftmals bis zum Frühjahr.

Die nur 20 Zentimeter hohen Sträucher sollten als immergrüne Bodendecker gepflanzt werden. Über unterirdische Ausläufer breiten sie sich schnell aus und bilden eine dichte, grüne Decke. Obwohl das Laub nicht abgeworfen wird, verfärben sich die ledrigen Blätter im Winter oft rötlich – ein besonderer Hingucker im meist farblosen Winter-Garten. Ursprünglich kommt die Niedrige Scheinbeere aus dem östlichen Nordamerika, wo sie bis ins nördliche Kanada zu finden ist. Dementsprechend ist sie auch mit rauem Wetter vertraut und trotzt dem deutschen Winter problemlos.

Wer die unkomplizierten Sträuchlein im eigenen Garten kultivieren möchte, sollte den Standort vorher mit Rhododendron- oder Azaleenerde aufbessern. Übrigens können sich auch Gartenlose an dem Heidekrautgewächs erfreuen: Es ziert in Kästen und Kübeln auch jeden Balkon.