DeutschFachthemenTipp des Monats
02.07.2012

Kopfkohl gehört jetzt in die Erde

KopfkohlBeim Gärtnern lohnt es sich stets, seiner Zeit ein bisschen voraus zu sein – zum Beispiel jetzt schon an den Winter zu denken. Denn Kopfkohl (botanisch: Brasscia oleracea var. capitata), egal ob Rot oder Weiß, kann nur noch bis Ende Juli gepflanzt werden.

Die Pflanzen sollten unbedingt im Fachhandel erworben werden. Dabei ist auf einen kräftigen Wuchs zu achten. Damit im Herbst keine Schrumpfköpfe geerntet werden, braucht Rot- und Weißkohl viel Nahrung: Ein nähr­stoff­rei­cher Boden, der viel Feuchtigkeit speichern kann, ist ideal. Zusätzlich sollten die Pflanzen kontinuierlich mit etwas Dünger versorgt werden. Auch beim Gießen darf bei den Kohlpflanzen richtig geklotzt werden: Einmal in der Woche sollten 20 Liter pro Quadratmeter die Erde gut durchwässern. Wenn der Boden das Wasser nicht gut speichert, rät der BDG Tonmaterialien, zum Beispiel Betonit, unter die Erde zu mischen.

Je nach Sorte wird der Kohl im Herbst oder Winter geerntet und ist nicht nur lecker: Vitamin C, Mineral- und Ballaststoffe machen ihn zu einer regelrechten Wunderwaffe gegen Erkältung und Co.