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04.07.2016

GartenKUNST

Das Thema Garten blickt in Leipzig nicht nur auf eine lange Geschichte zurück, es wird hier bis heute mit Leidenschaft verfolgt und betrieben. Ausstellung und Begleitpublikation dokumentieren diese hochstehende Gartenkultur der Stadt im Wandel der Zeiten vorrangig anhand selten gezeigter, vielfach unpublizierter Werke aus dem Bestand der Kunstsammlung der Universität Leipzig, verstärkt durch ausgewählte Leihgaben des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, des Stadtarchivs Leipzig, dem Kleingärtnermuseum Leipzig sowie der Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Leipzig. Dabei spannt sie den Bogen von den Küchen- und Kräutergärten (Hortus Medicus) des Dominikanerklosters und den botanischen Gärten der Universität über die prächtigen Barockgärten Leipziger Bürger bis hin zu den vom englischen Landschaftsgarten inspirierten städtischen Parkanlagen. Schlaglichtartig werden Aufstieg und Bedeutung der Botanik für die Gartenkunst erhellt. Thematisiert werden ferner Künstlergärten, Kleingärten, die Schreber-Bewegung sowie aktuelle Urban Gardening-Projekte. Kurze Texte führen durch das Thema und erläutern gewissermaßen en passant die facettenreichen Exponate. Die Publikation dokumentiert die Ausstellungstexte und die Exponate in Form oft großformatiger Farbreproduktionen. Ausstellung und Buch sehen sich dabei eher als Baustein für die Geschichte Leipziger Gartenanlagen, die noch zu schreiben ist, vermitteln aber bereits eine Vielzahl interessanter, oft überraschender Einblicke in das Thema.

Noch bis 16. Juli 2016

Ausstellung:

Garten KUNST – Gestaltete Natur zwischen Wissenschaft, Nutzen und Genuss

Galerie im Neuen Augusteum, Augustusplatz 10, 04109 Leipzig

Öffnungszeiten: Di–Fr 11–18 Uhr, Mi bis 20 Uhr, Sa 11–14 Uhr

Begleitpublikation:

Rudolf Hiller von Gaertringen/Simone Tübbecke (Hrsg.):

GARTEN KUNST IN LEIPZIG. Gestaltete Natur zwischen Wissenschaft, Nutzen und Genuss.
Mit Texten von Cornelia Junge, Annemarie Riemer, Anna Reindl und Simone Tübbecke.
Leipzig: Kustodie der Universität Leipzig 2016. 169 Seiten mit 165 großenteils farbigen Abbildungen, Preis 15 €

ISBN: 978-3-9816627-1-9